Semihas Frikadellen aus dem Serail

frikadellen aus dem serailIch muss Euch mal was sagen. Wenn Ihr Euch  ein bisschen für türkische Küche interessiert, dann müßt Ihr dringendst mal bei Semiha vorbeischauen. Sie kocht nicht nur hervorragend, sondern ist auch eine bemerkenswerte Person. Ein Blick in ihren Blog lohnt sich immer; außer türkischer Küche gibt es auch andere Leckereien vom Schwabenland bis Indien. Neben ihrem Blog möchte ich Euch auch ihr Buch ans Herz legen; Ihr findet darin nicht nur traditionelle, leckere Rezepte aus der türkischen Familienküche, sondern auch wunderschöne Geschichten. Zudem ist das Buch auch sehr schön illustriert.

Nun zum Essen: die Frikadellchen habe ich neulich bei Semiha entdeckt, und sie haben mich so begeistert, dass ich sie schon zweimal zubereitet habe. Die Geschichte zum Rezept gibt es hier. Beim ersten Mal war das Foto aber gar nicht präsentabel; aber jetzt. Frikadellenrezepte gibt es viele, ich weiß. Das hier ist was Besonderes; denn die Fleischbällchen werden mit Piment und Zimt gewürzt und es kommen Nüsse in den Teig. Die Bällchen eignen sich nicht nur als Hauptgericht, wie wir sie gegessen haben, sondern können natürlich auch im Rahmen einer Meze-Platte serviert werden als zum Picknick mitgenommen werden.

  • 500 g Rinderhack (oder Kalb, wer mag)
  • 2 El Olivenöl
  • 80 gr. Semmelbrösel, frisch vom Bäcker oder 2 Semmeln von gestern, gerieben
  • 2  Eier
  • gemahlenener Piment und gemahlener Zimt, je 1 gestr. TL
  • 50 g Walnüsse, gemahlen
  • 40 g Pinienkerne, gehackt oder gemörsert
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Sonnenblumenöl zum Braten

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das  Hackfleisch kurz anbraten,  bis der Fleischsaft verdunstet ist.  Das Fleisch abkühlen lassen.
Aus allen Zutaten außer Sonnenblumenöl einen Fleischteig kneten und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Walnussgroße Bällchen aus der Masse formen.
Das Sonneblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen und die Bällchen darin rundherum knusprig braten.

Auf Küchenpapier etwas abtropfen lassen. Schon fertig!

16 comments for “Semihas Frikadellen aus dem Serail

  1. Dezember 18, 2012 at 12:10 am

    heute habe ich die Reise ins Serail gemacht, die Frikadellen schmecken wunderbar, und ich habe sie nicht zum letzen Male gemacht.
    Vielen Dank Magentratzerl für Deine Vorgabe
    lieben Gruß
    Gaby

    • Dezember 18, 2012 at 8:52 am

      Danke. Bei uns gab es die auch immer wieder mal gerne :-)

  2. Dezember 6, 2012 at 1:33 am

    die Kombination Hackfleisch mit Nüssen, kann ich mir sehr gut vorstellen, wird auch auf die Nachkochliste gesetzt, lieben Gruß
    Gaby

    • Dezember 6, 2012 at 8:41 am

      Dankeschön! – Und Guten Appetit!

  3. Dezember 4, 2012 at 9:57 pm

    Ach Mist, ich habe heute Hackbällchen gemacht, wäre ich doch vorher auf deiner Seite gewesen! Die hören sich super an! Ich liebe alles, was darin ist, also muss es bald wohl oder übel wieder Fleisch geben!

    • Dezember 5, 2012 at 11:24 am

      Uns haben sie so gut gefallen, dass es sie schon zweimal gab.

  4. Friederike
    Dezember 4, 2012 at 9:30 pm

    Schon wieder Piment! Und natürlich wandert das Rezept auf meine Nachkochliste ganz oben hin. Ich mache Fleischbällchen gern immer wieder anders, zB. mit Koriander und Zitronenabrieb, irgendwie sommerllich. Mit Zimt und Piment ist es die Wintervariante!!
    lg

    • Dezember 5, 2012 at 11:23 am

      Weihnachtsfleischbällchen :-) . Wobei…..wir behalten uns in Mitteleuropa viele Gewürze für Weihnachten vor, die im Nahen und Fernen Osten ganz selbstverständlich über’s Jahr zum Würzen benutzt werden; und wir tun uns damit keinen Gefallen, finde ich.

  5. Dezember 4, 2012 at 6:18 pm

    Hackbällchen mit Crunch – gefällt mir! Und das wilde Huhn hat mal wieder eine tolle Idee mit den ausgestochenen Zimtbällchen ;-)

    • Dezember 4, 2012 at 6:54 pm

      Ja siehst Du, Du wolltest doch was herzhaftes…..:-)

      • Dezember 4, 2012 at 9:30 pm

        jaaaa, bin ich froh, dass ich mal was anderes als diese doofen Plätzchen bekomme – Danke!!! ;-)

  6. Dezember 4, 2012 at 12:20 pm

    Hackbällchen gehen immer, je kleiner und schnuckliger die Dinger, umso besser. Nuss und Zimt klingt spannend, wenn man die jetzt noch mit einem Sternenförmchen aussticht, hat man glatt Zimtsterne ;-)

    • Dezember 4, 2012 at 12:56 pm

      Zimtsterne! Du bist ja wirklich die Design-Queen!

      • Dezember 4, 2012 at 4:51 pm

        Nene, nix Design-Queen. Ich finde es einfach witzig, wenn Dinge nicht so sind, wie man sie eigentlich erwartet ;-)

  7. Dezember 4, 2012 at 9:47 am

    Mein Mann mag ja kein Fleisch…einzige Ausnahme …Hackfleisch!
    Dein Rezept nehme ich doch gleich mal mit!

    Grüßle

    • Dezember 4, 2012 at 12:54 pm

      Lustig…..bei uns sind eher die Herren die Fleisch-Futterer.

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