Walnuss-Kastanien-Stangen

walnuss-kastanienbrot

Zur Suppe brauchen wir meist noch ein Brot. Am Wochendende gab es eine Selleriecremesuppe. Auf der Suche nach einem passenden Brot dazu bin ich bei Valentinas Kochbuch auf dieses Rezept gestossen. Das hat gepasst. Kastanienmehl hatte ich noch, und Walnüsse im Brot mag ich ohnehin. Die Brotstangen sind schön nussig und haben durch das Kastanienmehl eine leicht süße Note. Locker und knusprig waren sie auch. Allerdings wurde ich sie beim nächsten Mal etwas weniger dünn machen.

Im Original werden die Stangen mit 100% Vollkornmehl angesetzt. Ich esse zwar gerne Vollkornbrot, wollte es aber etwas luftiger haben und habe deswegen einen Teil ausgemahlenes Mehl verwendet. Die Salzmenge habe ich reduziert; angegeben waren 3-4 TL; das habe ich mir viel zu salzig vorgestellt. Zum Originalrezept geht es hier.

  • 150 gr. Weizensauerteig, angesetzt und 12 h reifen lassen
  • 300 gr. Dinkelvollkornmehl
  • 300 gr. Weizenmehl 550
  • 100 gr. Kastanienmehl
  • 10 gr. Frischhefe
  • 2 EL Walnussöl
  • 15 gr. Salz
  • 450 gr. Wasser
  • 300 gr. Walnusskerne

Aus allen Zutaten mit Ausnahme der Walnusskerne einen geschmeidigen Teig kneten und in einer bedeckten Schüssel in ca. 1 1/2 h zu doppelter Größe aufgehen lassen.

Inzwischen die Walnusskerne hacken.

Die Nüsse in den Teig einarbeiten. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche in 6 gleich große Teile teilen,  zu Stangen formen und die Stangen spiralförmig in sich verdrehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und nochmals 1 h ruhen lassen.

Backofen auf 250°C vorheizen. Das Blech in den Ofen schieben, zur Dampferzeugung mit einer Blumenspritze ein paar Stöße Dampf in den Ofen geben und die Temperatur auf 200°C runterstellen.

Brot in ca. 20 min fertig backen.

23 comments for “Walnuss-Kastanien-Stangen

  1. June 11, 2013 at 1:59 pm

    Ich google heute nach “Stange Kastanie”, weil ich ein Rankgerüst im Garten aus Kastanienholz bauen möchte… rate mal, was der allererste Eintrag in der Ergebnisliste war?
    Lieben Gruß aus Wien von Frau Ziii

  2. January 30, 2013 at 10:02 pm

    Wenn ich endlich mal mein Sauerteig-Selbstansatz-Vorhaben in die Tat umsetzten sollte, stehen diese diese hübschen Stangen auf der Nachback-Liste ganz weit oben! Ich kann mir das Aroma förmlich auf der Zunge vorstellen… zwei meiner Lieblingszutaten in einem, Walnuss und Kastanie. Mhhm.

    • January 31, 2013 at 8:34 am

      Ein eigener Sauerteigansatz ist eine klasse Sache.
      Walnüsse mag ich auch sehr gerne – und Kastanie wohldosiert….

  3. January 28, 2013 at 4:59 pm

    Ha…ich bin doch ein Fuchs ;)

    So mag ich Werbung!!!

    Die Illustrationen sind auch super!

    • January 28, 2013 at 8:34 pm

      Bist du :-)
      Und jetzt ein Essay zum Thema Werbung….
      nö, wir sind uns sowieso einig, oder?

  4. January 28, 2013 at 4:10 pm

    Kochbuch…verlinken….Freundin….ist das “Frau Semiha”…die ich gerade eben kennengelernt habe :)

    • January 28, 2013 at 4:49 pm

      Spätzle…..ich hab noch Mehl übrig…..
      Was die Freundin angeht…..du hast mich durchschaut :-) Jetzt habe ich sie nochmal weiterverbreitet :-) Wir kannten uns schon ganz lange, bevor sie auf die Idee gekommen ist, auch mal ein Kochbuch zu schreiben. Und jetzt mache ich noch mehr Werbung – wobei der Film vermutlich schon nicht mehr zur Verfügung steht:
      link to br.de

  5. January 28, 2013 at 4:03 pm

    Da sind sie ja wieder, meine vielgeliebten Walnüsse. :)
    Mit Kastanienmehl habe ich kürzlich Spätzleteig angereichert…nicht schlecht, kann ich da nur sagen. :)

  6. January 28, 2013 at 3:39 pm

    Das passt bestimmt zu Käsefondue – aber stimmt: wohldosiert ist das Schlüsselwort….

  7. January 28, 2013 at 3:37 pm

    Die Idee mit den Stangen und die Kombination “Walnuss-Kastanie” gefällt mir sehr gut, zur Suppe und zum Käse sicher ganz köstlich.
    Jetzt habe ich heute ein Brot für unser Käsefondue gebacken, die Stangen wär sicher auch was :)
    Jetzt muss ich mit meinem Kastanienmehl haushalten, übrigens ich mag’s auch nur wohldossiert, ich wollte Spätzle machen und dann könnte es gerade so für die Stangen reichen. Liebe Grüße Ingrid

  8. January 28, 2013 at 2:50 pm

    Hhmmh, hört sich gut an. Wird nach gebacken ;) danke!

    • January 28, 2013 at 3:38 pm

      Viel Spaß – ich hoffe, es schmeckt :-)

  9. January 28, 2013 at 1:41 pm

    Auf Grund des Titels hatte ich eigentlich ein Gebäck erwartet, aber das Brot sieht ganz toll aus.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

    • January 28, 2013 at 2:03 pm

      Noch einer, der bei Kastanienmehl an was Süsses denkt ;-)

  10. January 28, 2013 at 1:11 pm

    Gute Idee- Kastanienmehl verwende ich ziemlich häufig in allem Möglichen, Pfannkuchen mit einem Teil Kastanienmehl, oder nahezu alle Kuchen mit Äpfeln oder Nüssen, auch in manchem Brot- und mag das sehr. Stangenbrot mit Walnüssen und Kastanie erscheint als der Luxus schlechthin…. wartet doch noch ne kleine Weile mit der Wiederholung….

    • January 28, 2013 at 2:03 pm

      Das wäre eine Idee, das Mehl für Pfannkuchen und Gebäck zu verwenden. In den Brotstangen fand ich es passend, aber vorher hatte ich ein Brot mit relativ hohem Kastanienmehl-Anteil gebacken, da war mir der Geschmack etwas zu streng.

      • January 28, 2013 at 2:05 pm

        Für Pfannkuchen nehm ich so 25% Kastanienmehl, für Brot eher weniger, 10 bis 15%- und auch nur bei manchen Sorten.

  11. January 28, 2013 at 9:53 am

    Mmmh lecker. Ich hätte auch noch Kastanienmehl zuhause. Werde ich demnächst dann mal nach backen, schmeckt sicherlich auch zum Salat mit Ziegenkäse :)

    • January 28, 2013 at 11:02 am

      Schluck. Zum Salat mit Ziegenkäse klingt, als müßte ich das Brot gleich noch mal backen…..

  12. January 28, 2013 at 8:24 am

    Schöne Idee. Ich mache meist schlichtes Brot zur Suppe. Kastanienmehl hab ich noch nie benutzt. Ist der Geschmack wirklich so “besonders”? Und gut, dass du die Salzmenge reduziert hast, ein TL ist bei mir ca. 8g und 24-32g auf nicht mal ein kg Mehl, yak! ;-)

    • January 28, 2013 at 9:16 am

      Kastanienmehl schmeckt schon anders, etwas süßlich; in größerer Menge finde ich es eher gewöhnungsbedürftig; in Kombination mit den Nüssen fand ich das gut. Die Salzmenge fand auch recht beachtlich ;-)

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